Azubis starten bei der MÜNCHENSTIFT: Pflegeberuf wird attraktiver

    01. September 2026

    Am Dienstag (1.9.26) sind 134 junge Menschen bei der MÜNCHENSTIFT ins neue Ausbildungsjahr gestartet. Wer seine Laufbahn bei der städtischen Tochter beginnt, hat gute Chancen, über Jahrzehnte dabei zu bleiben. 

    20 Männer und Frauen haben am 1. September 2026 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der MÜNCHENSTIFT begonnen, 46 wollen Pflegefachhelfer:in werden und für 68 beginnt jetzt die Ausbildung zur Pflegefachkraft.

    Für die einjährige Ausbildung als Pflegefachhelfer:in ist ein erfolgreicher Mittelschul-Abschluss erforderlich. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung können Pflegefachhelfer:innen ins nächste Level starten: Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft. 

    Ausbildung neu aufgestellt

    Ein Realschulabschluss oder das Fachabitur, Voraussetzung für den Zugang zu dieser Ausbildung, sind mit dieser Qualifikation nicht mehr erforderlich. So eröffnet der Abschluss als Pflegefachhelfer:in auch Personen ohne mittleren Schulabschluss den Weg in die dreijährige Pflegefachausbildung.

    Seit 2020 ist die Ausbildung als „generalistische Pflegeausbildung“ neu aufgestellt. Das bedeutet: Statt sich wie früher an Tag eins für einen Weg in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege entscheiden zu müssen, lernen Berufsanfänger:innen zunächst alle drei Fachbereiche kennen, bevor sie einen Bereich wählen. 

    Mehr Wertschätzung

    Die MÜNCHENSTIFT profitiert von der Reform, beobachtet Natasa Tatomir, Leiterin der Ausbildungskoordination bei der MÜNCHENSTIFT. „Die Generalistik stärkt den Austausch zwischen den Pflegebereichen – das zeigt sich auch daran, dass Auszubildende aus anderen Bereichen zu uns wechseln.“ In Seminaren oder auf Messen beobachtet sie zudem, dass das Berufsbild der Langzeitpflege, auch wegen der mittlerweile guten Bezahlung, zunehmend an Wertschätzung gewinnt.

    Bürgermeisterin und MÜNCHENSTIFT-Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl: „In einer wachsenden Stadt und einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, ist der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften immens. Unsere Aufgabe in der Politik ist es, darauf zu reagieren und allen Münchnerinnen und Münchnern die bestmögliche Versorgung in ihrer Stadt zu gewährleisten. Dabei haben sich die Rahmenbedingungen, um sich für einen Pflegeberuf zu entscheiden, merklich verbessert: Eine bessere Bezahlung, die reformierte Ausbildung, Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder Entlastung im Berufsalltag durch mehr Personal und Digitalisierung haben dazu beigetragen, dass der Beruf in den vergangenen Jahren immer attraktiver geworden ist.  

     ch freue mich, dass die Landeshauptstadt München die Ausbildungsstätten zudem unter anderem mit der Finanzierung des Schulsozialdienstes aktiv unterstützt. Viele weitere Maßnahmen sorgen ebenfalls dafür, dass sich inzwischen immer mehr junge Leute für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden.“

    Eine Chance für die Zukunft

    MÜNCHENSTIFT-Personalleiter Markus Edel: „Die Entscheidung für eine Pflege-Ausbildung bei der MÜNCHENSTIFT ist eine Entscheidung für einen krisenfesten Beruf bei einer gemeinnützigen Arbeitgeberin, die ihre Auszubildenden vom ersten Tag an intensiv fördert und begleitet. Wer bei uns arbeitet, hat nicht nur Chancen, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln, sondern auch die Möglichkeit in einem wertschätzenden, zukunftsorientierten Umfeld tätig zu sein. Wer einmal MÜNCHENSTIFTLER ist, bleibt das auch: Manch ein Kollege, der bei uns gelernt hat, ist seit 20 oder 30 Jahren dabei.“