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MÜNCHENSTIFT startet Vier­-Tage­-Woche

04. Dezember 2025

Die MÜNCHENSTIFT testet eine Vier­-Tage­-Woche in der stationären Pflege. Während einer sechs Monate langen Probephase wird geprüft, ob sich das Arbeitszeitmodell zunächst in der Pflege und später auch in anderen Bereichen umsetzen lässt.

Am Gehalt der Mitarbeitenden ändert sich dabei so gut wie nichts. Nur die Zulagen, die pro Arbeitstag berechnet werden, fallen etwas geringer aus. Gleich bleibt auch die Wochenarbeitszeit. Die Mitarbeitenden arbeiten nach wie vor 39 Stunden pro Woche, verteilen diese aber auf vier statt auf fünf Tage.

Wer vier Tage in Folge arbeitet, hat anschließend grundsätzlich drei Tage frei. Das heißt: Bei entsprechender Dienstplangestaltung können Mitarbeitende bis zu sechs freie Tage am Stück oder mehr haben. Pro Monat entstehen so in jedem Fall vier zusätzliche freie Tage.

Auch die Bewohner:innen sollen profitieren: „Längere Schichten bedeuten seltener wechselnde Gesichter und damit mehr Kontinuität im Alltag“, so MÜNCHENSTIFT­-Personalleiter Markus Edel. Und je länger die Pflegekräfte bei den Bewohner:innen vor Ort seien, desto intensiver könnten sie auf sie eingehen.

Zielgruppe des Pilotprojekts waren Vollzeitkräfte in der Pflege. 60 von ihnen haben das freiwillige Angebot angenommen und sind am 1. Oktober in die Testphase gestartet.

Text: MÜNCHENSTIFT Magazin, Heft Nr. 114 – Dezember  2025
Foto: MÜNCHENSTIFT