

Beschützender Bereich:
Schutz bieten, ohne einzuengen
Ein neues Angebot im MÜNCHENSTIFT-Haus St. Maria Ramersdorf ist eröffnet: Mit den 27 Plätzen im nun feierlich eingeweihten beschützenden Bereich reagiert die Seniorendienstleisterin auf den wachsenden Bedarf in der Gesellschaft.
Am Donnerstag, 17.06.2026 haben Bürgermeisterin und MÜNCHENSTIFT-Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl, MÜNCHENSTIFT-Geschäftsführer Andreas Lackner und Hausleiter Holger Damme gemeinsam mit dem Münchner Unternehmer Prof. Dr. phil. h.c. mult. Erich Lejeune und seiner Frau Iréne den beschützenden Bereich im Haus St. Maria Ramersdorf feierlich eingeweiht.
Der beschützende Bereich im MÜNCHENSTIFT-Haus Ramersdorf ist entstanden dank der Unterstützung durch das Förderprogramm PflegesoNah des Landesamts für Pflege und einer großzügigen Spende von Prof. Dr. phil. h.c. mult. Erich Lejeune und seiner Frau Iréne in Höhe von 100.000 Euro.
Eine besondere Umgebung
Menschen bestmöglich zu pflegen und zu betreuen: Das sei der Kern des Auftrags der MÜNCHENSTIFT, so Geschäftsführer Andreas Lackner anlässlich der Eröffnung. „Und dieser Auftrag wird anspruchsvoller. Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt. Gleichzeitig sind genau diese Menschen besonders verletzlich. Sie brauchen Sicherheit, Orientierung und eine Umgebung, die ihnen gerecht wird.“
2022 entstand die Idee, einen beschützenden Bereich im MÜNCHENSTIFT-Haus St. Maria Ramersdorf einzurichten. Nach einer Reihe von Gesprächen, Planungen und Abstimmungen, vom Konzept über die Bauplanung bis hin zur Finanzierung, konnte die MÜNCHENSTIFT Anfang 2024 in die Umsetzung gehen, Schritt für Schritt, Bauabschnitt für Bauabschnitt.
Großzügige Unterstützung
Mit den 27 neuen Plätzen schafft die MÜNCHENSTIFT ein Angebot für Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf benötigen und eine Umgebung, die dem gerecht wird: Die Bewohner:innen sind demenziell erkrankt, haben eine Hin- beziehungsweise Weglauftendenz und es besteht das Risiko, dass sie sich oder andere gefährden. „Wir wollen Schutz bieten, ohne einzuengen“, so Lackner über das Konzept.
„Für uns als MÜNCHENSTIFT ist es wichtig, für die Menschen da zu sein“, so Bürgermeisterin und MÜNCHENSTIFT-Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl. Wie das gelingen könne, sei immer wieder Thema. „Das ist die Einzigartigkeit der MÜNCHENSTIFT: Dass wir nie aufhören, zu denken.“ Die Stadt wächst und mit ihr der Bedarf an Pflege. „Hinter der Entwicklung stehen nicht nur Zahlen, sondern auch die Menschen und ihre Angehörigen.“ Pflegebedürftige Menschen bräuchten einen Ort, an dem sie sich zuhause fühlen, so Dietl.
„Wenn das Leben leiser wird, muss die Liebe größer werden“, sagte Erich Lejeune auf der Eröffnungsfeier. Jeder müsse sich Gedanken machen, was passiert, wenn man älter wird, so der gebürtige Ramersdorfer und bekannte Unternehmer und Fernsehmoderator.